Die meisten Sedimentgesteine, aus denen die Oberfläche Sloweniens besteht, entstanden in geologischen Zeitaltern in einem marinen Milieu. Daher überwiegen die Fossilien von Organismen, die Küstengebiete oder sogar tiefere Meere bewohnten.
Dennoch gibt es einige Perioden mit reichhaltigen Funden, insbesondere Pflanzenfossilien. Viele stammen aus dem frühen Paläozoikum, als die Pflanzenwelt sich deutlich von der heutigen unterschied. Die wichtigsten Fundorte liegen im Karawankengebirge und in der Hügellandschaft um das Becken von Ljubljana. Aus dem gesamten Mesozoikum sind nur wenige Pflanzenfossilien bekannt, obwohl dessen Gesteine den größten Teil Sloweniens bedecken.
Viele weitere stammen aus dem Känozoikum, wo sie sich so stark ansammeln konnten, dass sie vielerorts als Kohlevorkommen abgebaut wurden. Sie waren hauptsächlich von lokaler Bedeutung und wurden vor Jahrzehnten stillgelegt. Einzelne Pflanzenfunde wurden hingegen vorwiegend in Gebieten mit jüngeren tertiären Gesteinen entdeckt und können sehr gut erhalten sein.
Die Ausstellung zeigt hauptsächlich verkohlte und versteinerte Pflanzenfossilien, darunter ein besonders interessantes Stück aus der Gegend um Maribor, wo ein fossiles Baumblatt und ein Seeigel zusammen erhalten sind.
Autor: Viljem Podgoršek, Pangäa